Vorträge und Publikationen

Fütterung bei Futtermittelallergien der Katze

Ernährung von Katzen im Hinblick auf allergische Reaktionen auf Futterbestandteile


Autor:Sylvia Menge

ZUSAMMENFASSUNG:
Die Anzahl der Tiere, die auf Nahrungsbestandteile allergisch reagieren, greift leider stetig um sich. Für die betroffenen Tiere und damit ihre Menschen ist es daher sehr wichtig, eine entsprechende Ernährung zu wählen, um das Immunsystem ihrer Mitbewohner zu stabilisieren und nicht weiters durch Allergene zu belasten. Hierbei soll diese Übersicht helfen.

In diese Empfehlung an Futtermitteln wurden nur Marken einbezogen, die keinerlei undeklarierten tierische oder pflanzliche Nebenerzeugnisse beinhalten - egal ob exakt mit diesen Sammelbegriffen oder verklausuliert (z. B. Hühnermehl) ausgewiesen. All die aufgeführten Futtermittel sind Alleinfuttermittel (zu Almo Nature sollte aber ein hochwertiges Trockenfutter dazu gegeben werden), d. h. sie sind uneingeschränkt auch für gesunde Tiere geeignet (was grade in Mehrkatzenhaushalten ein riesiges Problem wegnehmen kann).
Des weiteren wurden nur Futtersorten einbezogen, die keine künstlichen Konservierungsstoffe beinhalten.

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Futtermittelallergien.pdf

Anlage: Einzelbestandteile der einbezogenen Futtermittel
Katzenernaehrung_matrix.pdf


Jetzt auch akute Infektionen mit Babesien in München

Babesia canis und Dermacentor reticulatus in München, ein neuer Naturherd in Deutschland

babesien.jpg (3028 Byte)
Autoren:Monika Zahler, Th. Steffenz, Sibylle Lutz, W.-Ch. Hähnel, H. Rinder, R. Gothe

ZUSAMMENFASSUNG:
Ein endemisches Vorkommen von Babesia canis, einer hochpathogenen Erregerart der Babesiose des Hundes, war in Deutschland bisher nur für den Raum Kehl/Offenburg/ Lahr/Emmendingen/Freiburg (Breisgau) dokumentiert. Im Herbst 1999 wurden Infektionen mit B. canis bei 12 Hunden in München diagnostiziert, die sich vorher nicht in dieser endemischen Region oder in Endemiegebieten des Auslandes aufgehalten hatten. Als Symptome wurden Fieber, Apathie, Anorexie und/oder Hämoglobinurie festgestellt. Die Diagnose erfolgte durch Nachweis der Parasiten im gefärbten Blutausstrich. In molekularbiologischen Untersuchungen, für die Blut von vier Hunden zur Verfügung stand, wurden Genotypen von B. canis, die vektorspezifisch für Dermacentor reticulatus sind, nachgewiesen. Bei drei Hunden wurde ein Befall mit Zecken festgestellt, die als D. reticulatus artlich differenziert wurden. Nach Aussagen der Besitzer hatten alle Hunde Auslauf auf einer Wiese im östlichen Stadtgebiet von München. Auf diesem Gelände wurden nüchterne Adultzecken von D. reticulatus mittels Flaggen nachgewiesen. Diese Ergebnisse belegen die Existenz eines Naturherdes von B. canis und D. reticulatus in Bayern.

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